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Was macht ein Spiel „süchtig machend“?

6. Juli 2025
Geschrieben von: Ted Derksen

Mehr als nur Spaß

Wenn ein Spiel „süchtig macht“, ist das oft positiv gemeint: Man kann nicht aufhören, will immer weiter spielen. Aber was steckt wirklich hinter diesem Effekt? Es geht um clevere Mechaniken, Belohnungen und Psychologie.

Das Belohnungssystem

Games arbeiten mit Belohnungsschleifen: XP, Items, Skins oder neue Inhalte. Besonders zufällige Belohnungen (wie Lootboxen oder seltene Drops) wirken stark – man weiß nie, wann etwas Gutes kommt, also spielt man weiter.

Fortschritt motiviert

Level-Ups, neue Fähigkeiten oder Story-Fortschritte geben ein gutes Gefühl. Spiele dosieren Herausforderungen so, dass man sich ständig verbessert – Schritt für Schritt. „Nur noch eine Runde“ wird zur Dauerschleife.

Soziale Mechanik und FOMO

Onlinegames setzen auf soziale Bindung und Zeitdruck: Events, Clans, tägliche Belohnungen. Wer nicht dabei ist, verpasst etwas. Dieses Gefühl von „Ich muss dabei sein“ hält viele Spieler am Ball.

Tägliche Routinen

Viele Spiele sind so designt, dass man täglich kurz einsteigt – mit Login-Boni, Timer-Events und Mini-Aufgaben. So wird das Spiel zur Gewohnheit, fast wie das tägliche Kaffeetrinken.

Ist das schlecht?

Nicht immer. Viele genießen regelmäßiges Spielen als Teil ihrer Freizeit. Problematisch wird es erst, wenn das Spiel andere Lebensbereiche verdrängt. Die Balance macht den Unterschied.

Fazit

Suchtfaktor entsteht durch Belohnung, Fortschritt und Routine. Wer das erkennt, kann Spiele bewusster genießen – ohne sich zu verlieren.

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